7 Architektur-Prinzipien für mehr Vertriebserfolg

Autor: Szilard Toth, CTO & Founder epilot

Für ein erfolgreiches Zusammenspiel von Vertrieb und IT muss ein skalierbares Fundament geschaffen werden, auf dem Vertriebsaktivitäten aufbauen können.

Auch wenn die Situation jedes Unternehmens individuell ist, zeigt unsere Erfahrung, dass insbesondere die folgenden sieben Prinzipien eine kritische Rolle für die zukunftsfähige Ausrichtung eines Unternehmens spielen:

 

 

1. Standardisierung

Wenn möglich, sollte immer zuerst auf einen Standard aufgesetzt werden. So können möglichst schnell in einem Proof-of-Concept Vorgehen erste Erfahrungen gesammelt werden. Mit diesen Erfahrungen kann kontinuierlich evaluiert werden, ob der Standard ausreicht oder ob man vom Standard abweichen muss.

2. Datenqualität und -harmonisierung

Daten sind der Schlüssel zum Erfolg. Eine hohe Datenqualität ermöglicht es, mittels der Daten immer stärker automatisiert und personalisiert Produkte und Services zu verkaufen. Damit diese Daten langfristig genutzt werden können, muss ein sauberes Fundament gelegt werden.

3. Offene APIs

Alle Lösungen sollten offen aufgebaut sein, sodass mittels moderner Schnittstellen sowohl auf statische als auch event-basierte Daten zugegriffen werden kann, um daraus mögliche Analysen und Aktionen abzuleiten

4. Unabhängigkeit des Fachbereichs

IT-Spezialisten sind am Markt sehr gefragt und dementsprechend teuer – deshalb sollte der Fachbereich so weit wie möglich in der Lage sein, über Konfigurationen auf einer No-Code Basis die verwendeten Plattformen den eigenen Bedürfnissen und Prozessen anzupassen. So kann die notwendige Agilität gewährleistet werden, um schnell auf Marktänderungen reagieren zu können.

5. Modularität und Erweiterbarkeit

Die verwendeten Plattformen sollten modular aufgebaut und erweiterbar sein. Nur weil initial mit dem Standard gestartet wird, sollte man nicht durch einen Vendor-Lock-In gezwungen sein, diesen Standard für immer nutzen zu müssen. Es sollte also möglich sein, nur Teile einer Plattform modular zu nutzen und diese Plattform auch durch z.B. eigene zukünftige Entwicklungen zu erweitern.

6. Flexibilität

Die Architektur sollte nicht zu Beginn in Perfektion statisch aufgesetzt werden, sondern mit den Anforderungen und Bedürfnissen der Fachbereiche über die zukünftigen Jahre organisch wachsen und sich anpassen. Dafür ist eine hohe Flexibilität notwendig. In Analogie zum Hausbau muss im ersten Schritt ein solides Fundament gebaut werden, auf dem weitere Stockwerke aufgesetzt werden können.

7. Time-to-market

Sowohl die Einzelsysteme als auch das Zusammenspiel zwischen den Systemen muss es ermöglichen, schnell neue Geschäftsmodelle auszuprobieren, ohne langwierige und kostspielige IT-Projekte aufzusetzen.

Mehr zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren auf dem Weg zur modernen Systemarchitektur kannst du hier nachlesen.

Wenn du Architektur Prinzipien für deine Organisation aufstellen möchtest, beraten dich unsere Experten gerne

Newsletter-Anmeldung

Du willst auf dem Laufenden über neue Funktionen,
Events und Tipps & Tricks von epilot bleiben?