Von As-a-Service bis KI: Die Branche sollte sich bereit machen

Flexibel agieren und Raum für Innovationen schaffen-warum sind as a Service Modelle dafür prädestiniert? Was steckt hinter den Modellen, welche Vorteile bieten sie der Energiebranche und welche Rolle spielt dabei auch zukünftig die künstliche Intelligenz?
In der April-Ausgabe des Mediums Energiewirtschaftliche Tagesfragen, hat sich unser CPO Oliver Welsch unter anderem mit diesen Fragestellungen beschäftigt.

Mit fortschreitender Digitalisierung sind As-a-Service-Modelle auf dem Siegeszug. Die Akzeptanz für Dienstleistungen oder Infrastrukturen nach diesem Prinzip steigt mit der Akzeptanz von Cloud-Computing-Systemen. Die Energiewirtschaft profitiert vor allem von der sehr individuellen und zielgerichteten Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Branche.

Im Zuge der Digitalisierung haben sich die Anforderungen deutlich verändert. Das zeigt sich vor allem im Betriebsablauf und täglichen Arbeitsroutinen: Konnte man früher den Großteil des Geschäfts und der Geschäftsmodelle mit simplen Office-Programmen wie Word, Excel oder auch Access abwickeln, hat sich das Zusammenspiel der Programme von heute gravierend geändert: Deren Funktionen sind standardisierter, zugespitzter, schneller, integrierter.

Von geschlossenen Systemen zurück zum Open-Source-Ansatz

As-a-Service-Modelle bieten für die Branche dabei den Vorteil, dass sie schnell einsatz-

bereit sind und das Portfolio der Unternehmen sofort erweitern, ohne dass sich diese mit kostenintensiven infrastrukturellen ITVeränderungen befassen müssen. Das ist notwendig in einer Zeit, in der verstärkt eine kurze Time-to-market bei begrenztem Budget nachgefragt wird.

In der Vergangenheit war das deutlich schwieriger: Innovationen oder große technologische Veränderungen waren immer mit viel Kosten, Zeit und wenig Flexibilität verbunden. Große Systeme dieser Art, wie z.B. ERP-Systeme, sind in der Regel in sich geschlossen, eine Einbindung von Fremdsystemen über Schnittstellen war früher nur in Ausnahmen möglich und finanziell tragbar. Interessante oder notwendige Er-

weiterungen waren wirtschaftlich jedes Mal mit solch großen Innovationen verbunden, dass diese in der Vergangenheit wegweisende Entwicklungen eher gehemmt haben.

Der As-a-Service-Ansatz ist anders: Er folgt dem Prinzip der Open-source-Ära von früher, als man eigene Codesnippets im Web geteilt hat – in einer Zeit vor der in sich geschlossenen Silolösung. Heute ist dieser frühere Ansatz mit As-a-Service-Modellen wieder zurück: Offene Schnittstellen mit klar definierten Datenstrukturen, die den Austausch von Daten sicher ermöglichen, erweitern Innovationspotenziale für neue Software und digitale Produkte enorm. Moderne Cloud-Services bringen diese…

Den gesamten Fachbeitrag kannst du hier nachlesen.

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1. Februar 2023

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